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Weißes Kraut mit Speck



Kessel mit "Deckel"


Speck (im Mittelalter war die Menge Frage des Wohlstandes, je mehr Speck, desto hochwertiger, also nahrhafter das Gericht)

Weißkraut, pro Person etwas weniger als 1/4 Kopf

Karotten, Zwiebeln, Lauch etc., was gerade zur Hand ist

Brühe

ev. ein Schluck Weißwein


alle Zutaten klein schneiden bzw würfeln. Speck in den Kessel geben und anschwitzen lassen. Restliches Gemüse dazu, Kohl dazu, gut miteinander vermischen.

=>Wenn ein metallener Kessel verwendet wird: mit etwas Weißwein ablöschen, dann mit Brühe aufgießen.

=> Wenn ein irdenes Gefäß verwendet wird: mit warmer Brühe aufgießen und danach erst langsam den Wein dazu.


Erneut gut vermischen. Deckel draufgeben und ab und zu umrühren. Je nach Menge der Brühe kann man einmal mit, einmal ohne Deckel weiterkochen, damit das Kraut zwar zart wird, die Brühe aber verdampfen kann.

Das Kraut ist fertig wenn es schön weich ist und ein wenig die Farbe verändert hat.


Es ist sogar möglich den Kochvorgang zu unterbrechen, wie wir es einmal bei einem starken Gewitter mit kräftigen Windböen mussten. Der Topf wurde einfach unter den Tisch gestellt, der Sturm ausgesessen und die Aufräumarbeiten abgewartet bis wir weiterkochen konnten.

Ein leckeres und einfaches Gericht das nebenher fast wie von alleine zubereitet werden kann.


(vgl: P. Lutz: Herrenspeis und Bauernspeis)


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